Impressionen vom Fürstentag

© Babak Barzi

Die Flüchtlingshilfe Jüterbog hat auf dem Fürstentag für das Essen aus vielen Ländern Spenden gesammelt hat.

107, 70 Euro  gehen an die Schollschule zur Unterstützung des Spendenlaufes der Schüler*innen für die Hilfe einer vom Hochwasser zerstörten Grundschule in Erftstadt.
429,10 Euro können an die Afghanistanhilfe des Kinderhilfswerkes UNICEF überwiesen werden. Dieses hat beschlossen, auch unter der Talibanherrschaft weiterhin in Afghanistan zu arbeiten. „Die Kinder brauchen unsere Hilfe jetzt dringender denn je“ heißt es in dem Aufruf.

Die Flüchtlingshilfe dankt allen Besucher*innen für ihre große Spendenbereitschaft.

X. Fürstentag anno 1411 – Das Altstadtfest

am Samstag, 11. September 2021
www.jueterboger-fuerstentag.de (externer Link)

Wir sind dabei. Besuchen Sie unseren Stand am Marktplatz/Ecke Zinnaer Straße.

Genießen Sie „1001 Köstlichkeit“. Arabische, persische, kurdische, afghanische, amerikanische Gerichte wird es dort zu kosten geben. Es ist der Wunsch, dass die Besucher*innen des Festes sich beim Essen Zeit nehmen, um auch ins Gespräch mit den Menschen zu kommen, die nach Jüterbog zugewandert sind.

Kommen Sie in das offene Disjussionszelt „Facetten des Glaubens“ von ESTAruppin e.V. Ein interkulturelles und interreligiöses Team wird die Gäste des Festes einladen, muslimischen, christlichen und areligiösen Menschen unterschiedlicher Herkunft zu begegnen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen.

Lernen Sie Modelle für sogenannte „Holzguckerfiguren“ kennen. Sie weisen auf ein Projekt hin, dass die Kreishandwerkerschaft mit der Flüchtlingshilfe plant. Es trägt den Titel „Jüterbog spielend entdecken – unterwegs mit Jutta, Schmied und Tetzel“. Bei diesem Projekt ist geplant,  entlang der bestehenden Wege und Plätze in und um die Stadt Jüterbog Erlebnisstationen für Jung und Alt entstehen zu lassen. Diese sollten zum Verweilen, Spielen und Lernen einladen. Bei der Erstellung dieser Plätze sollen Menschen aller Generationen und jeglicher Herkunft, die in Jüterbog leben, einbezogen werden.

15 Kinder beim Skate-Kurs in Kolzenburg

Es brauchte schon seine Zeit, bis alle Kinder Helm, Skate-Schuh (erstmal nur einen), Ellbogen-und Knieschützer („den dicken Teil nach oben!“) nach den Anweisungen des Skate-Lehrers angelegt hatten und vorsichtig die ersten Rollversuche auf einem Bein übten, denn erst muss die Körperhaltung stimmen, bevor es ans Rollen und auch wieder Anhalten geht.

Für 15 Kinder aus Jüterboger Flüchtlingsfamilien zwischen 8 und 14 Jahren hatte die Flüchtlingshilfe für den 13. Juli einen gut zweistündigen Kurs am Skate-Point in Kolzenburg gebucht, finanziert aus Lottomitteln der Mittelbrandenburgischen Sparkasse. Pünktlich und aufgeregt standen die Kinder am Morgen zur Abholung bereit, und obwohl das eine oder andere Kind doch nicht sofort zum Skate-Flitzer wurde und mit seinem Gleichgewicht mehr kämpfen musste als vielleicht erwartet, machte es offensichtlich allen Beteiligten sehr viel Spaß.

Einige Kinder kannten sich offenbar schon gut aus mit den Inlinern und flitzten durch die große Halle und auf dem Außengelände hin und her, andere zeigten sich sehr angeregt und wollten gar nicht aufhören. Jedenfalls kann man davon ausgehen, dass die Fläming-Skate in den nächsten Jahren zusätzliche Nutzer*innen erleben wird.