Impressionen vom Fürstentag

Erstmals war die Flüchtlingshilfe beim größten Jüterboger Fest, dem Fürstentag, vertreten. Wir hatten unseren Stand auf dem Fußweg direkt vor unserer Begegnungsstätte Arche in der Großen Straße 58 aufgebaut.
Das Erscheinungsbild des Standes, optisch geprägt durch die Plakate zur Aktion „Gesicht zeigen!“, mit den Angeboten zum Henna-Malen, Arabisch-Schreiben und Rasta-Flechten kam sehr gut an, viele BesucherInnen kamen interessiert zum Stand und erfreuten sich dort vor allem an dem umfangreichen und vielfältigen Essensangebot aus Syrien, Afghanistan, Iran, Eritrea, USA und Deutschland, gekocht und gebacken von den Neu-JüterbogerInnen aus diesen Herkunftsländern und von FlüchtlingshelferInnen. Am Ende war praktisch alles aufgegessen, und eine gut gefüllte Spendenbox bestätigte die Zufriedenheit.
Besonders freuten wir uns über die freundliche und entspannte Atmosphäre, den großen Zuspruch zum Standangebot und zu unserer Arbeit im Allgemeinen.

Jüterboger zeigen Gesicht

Heimatverbunden und weltoffen? Ist das nicht eine Selbstverständlichkeit? Offenbar leider nicht. Noch immer gibt es Menschen, die Heimatverbundenheit als Unveränderbarkeit, Abschottung, gesellschaftlichen Stillstand verstehen und die Liebe zur Heimat als Abwehr alles Neuen oder Furcht vor allem Fremden missverstehen.

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