Ein Zeichen der Dankbarkeit

„Sehr gern machen wir das!“ war die spontane Antwort von Geflüchteten in Jüterbog, als sie angefragt wurden, ob sie für die Pflegekräfte im Johanniter-Seniorenheim dringend benötige Mundstoffmasken nähen könnten.
Die Idee kam von Angelika Giebichenstein aus unserer Ehrenamtsgruppe „Flüchtlingshilfe Jüterbog“. Sie hatte viele ausrangierte OP-Tücher auf dem Boden gelagert und meinte, dass diese doch zum Nähen als Mundstoffmasken sehr gut geeignet wären.
Wir fragten bei Geflüchteten aus dem Übergangswohnheim im Waldauer Weg an und bekamen die sofortige Zusage, diese Arbeit zu übernehmen. Da das Rattern von Nähmaschinen aber zur Lärmbelästigung für andere in den Nebenzimmern werden könnte, die im 3-Schicht-System arbeiten, baten sie, die Arbeit in der Nähstube im Ev. Gemeindezentrum machen zu können. Aufgrund der Größe des Raumes mussten wir die Aktion auf zwei Personen beschränken.

Angelika Giebichenstein, ehrenamtliche Fflüchtlingshelferin, hat ausgemusterte
OP-Tücher bei 90°C gewaschen und in ihrem Garten getrocknet. Foto: privat

Da diese aber versierte Leute sind, die in ihrem Heimatland einst professionell nähten, sind sie sehr schnell. 150 Mundstoffmasken konnten am Montag dem Seniorenheim übergeben werden und 10 an eine Arztpraxis. Es erfüllt das Herz der Geflüchteten mit großer Freude, dass sie durch das Nähen dieser Masken ihren Dank zum Ausdruck bringen können für alle Hilfe, die sie als Geflüchtete hier in Deutschland und konkret von Menschen in Jüterbog in den letzten Jahren erfahren haben.

Großartig auch, dass sich die beiden in der Nähstube mit einer Frau aus Afghanistan zusammengetan haben, die als gelernte Schneiderin die beiden von zu Hause aus kräftig unterstützt und nahezu im Akkord Mundstoffmasken näht.

Fotos (3) – Hartmut Reck / Märkische Allgmeine

2020-03-31 – Märkische Allgemeine/Jüterboger Echo – Seite 14
2020-04-08 – Märkische Allgemeine/Jüterboger Echo – Seite 14
2020-04-08 – Märkische Allgemeine/Jüterboger Echo – Seite 13
www.todayonline.com/world/refugees-eastern-germany-sew-coronavirus-face-masks-pensioners-0 – 2020-04-08

Fahrt ins FEZ-Berlin

https://fez-berlin.de

Liebe Kinder, liebe Eltern,

am 15.02.2020 möchten wir wieder eine gemeinsame Fahrt durchführen. Es geht nach BERLIN in ein großes Freizeitzentrum. Es wird allen Kindern und auch den Eltern viel Freude bereiten.
Die Fahrt wird mit dem Zug ab Jüterbog erfolgen. Zur Durchführung dieser Aktion ist ein Teilnehmerpreis zu bezahlen:
Erwachsene 5,00 €  / Kinder 2,50 €

Wir treffen uns 9.15 Uhr am Bahnhof in Jüterbog.
Die Abfahrt erfolgt 9.34 Uhr ab Jüterbog bis Berlin Hauptbahnhof. Von dort geht es mit der S-Bahn weiter bis zum Ziel.

In diesem Haus befindet sich ein Schwimmbad. Wer dieses nutzen möchte muss Badesachen mitnehmen. Der Eintritt dafür ist extra zu bezahlen.
Einen Imbiss (Speisen und Getränke) kann auch jeder Teilnehmer mitnehmen. Es gibt aber auch ein kleines Restaurant im Haus.

Teilnehmer melden sich bitte bis zum 12.02.2020 bei
– Wafa Al Ibrahim oder
– per Email an info@fluechtlingshilfe-jueterbog.de